Was macht man in den Semesterferien, wenn man zu viel über ZFS gelesen hat und dazu auch noch motiviert ist seine Xen 2.x Kiste mit einer auf Basis von Xen 3.x ablösen will?
Ja, genau. Alles von der alten Kiste sichern, 'ne neue auf Basis von OpenSolaris aufsetzen (in diesem Fall snv_43).
Also den alten 1 GHz Athlon genommen, 512MB Ram aufs Board, SCSI-Controller, 1x 18GB für das System, 2x 74GB für die Datepartitionen rein und Installation anwerfen.
Bei der Installation habe ich nur ~8GB für das erste Slice genommen, damit ich das Root-Dateisystem danach auf einen ZFS-Pool kopieren kann um danach ZFS für / zu nutzen. Der Plan ging auf, und es funktioniert bist auf "ein wenig" Gemecker von svcadm während des Bootvorgangs, das meint, dass mein boot-archive kaputt sei.
Die 74GB Platten sind ein Mirror... ZFS ist beinahe schon zu benutzerfreundlich:
zpool create pool1 mirror c1t1d0 c1t2d0
zfs create pool1/home
zfs set mountpoint=/export/home pool1/home
zfs set sharenfs=on
zfs share pool1/home
Und schon ist der Mirror aufgebaut, das Dateisystem für /export/home bereit und per NFS verfügbar.
Mal schauen ob ich den Boot von ZFS wirklich mal mit einer minimalen UFS Partition schaffe ... Innovation matters. Stimmt.