Jeder benutzt es aber zu wenig kennen es: NTFS
Bis Vista bzw. Windows Server 2008 war der beliebteste Fehler, dass das Alignment von Festplatten nicht beachtet wurde. Damit wurde dann ein FS-Block auf 2 verschiedene Blöcke des unterliegenden Arrays geschrieben. Vereinfacht: Um eine Zuordnungseinheit des Dateisystems zu lesen müssen 2 Blöcke auf dem RAID gelesen werden. Witzigerweise steht seit Jahren in der SQL-Server Doku, dass Partitionen im Zweifel mit 1MB Offset angelegt werden sollen - Aber wer liest schon Doku

Bei neueren Windowsversionen wird dieses Verhalten dadurch verhindert, dass Partitionen immer mit einem Offset von 1MB angelegt werden. Sinnloser IO wird so zum Teil eingegrenzt aber es gibt natürlich weiterhin Dinge die man bei Bedarf ändern kann, z.B.: 8.3 Dateinamen, letzter Zugriff, USN-Journal
Braucht man wirklich noch 8.3-Dateinamen für die Dateifreigaben? Falls nicht kann man sich das Erzeugen und natürlich auch persistente Speichern sparen:
fsutil 8dot3name set D: 1
Wie sieht es mit dem letzten Zugriff aus? Da ist natürlich auch Einsparpotential für Schreibvorgänge aber dateisystembasierte HSM-Lösungen werden nicht sinnvoll funktionieren. Bei Desktopvirtualisierung hingegen finde ich es überaus sinnvoll die Einstellung in der Vorlage zu setzen:
fsutil behavior set DisableLastAccess 1
Dann wäre dan noch das USN-Journal. Es gibt genug Backupsoftware die dieses Journal nutzt um die Scanzeit für inkrementelle/differenzielle Sicherungen zu beschleunigen. Reichen die Einträge nicht weit genug zurück, wird ein klassischer Dateisystemscan genutzt der natürlich total super ist bei vielen Dateien. Also auch an dieser Stelle Einsparpotential.